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HOBBIT-Produzent MGM vor dem Aus

; Quelle: NY TIMES

Wie wir berichtet haben steht die Produktionsfirma MGM kurz vor der Pleite. Dies ist besonders brisant für Tolkien-Fans, da das Studio sich eigentlich zu 50% an der Finanzierung der HOBBIT-Filme beteiligen wollte. Aber in den letzten Jahren hat sich ein Schuldenberg von 4 Milliarden Dollar angesammelt, der jetzt durch einen Verkauf des Studios getilgt werden sollte. Doch leider machen die Bieter jetzt einen Strich durch die Rechnung.

Zum Verkauf stehen die 4.000 Titel umfassende Filmbibliothek des Studios mit allen Rechten, die Rechte am MGM-Logo, die Tochterfirma UNITED ARTISTS, die Rechte am JAMES BOND Franchise und MGMs 50%-Anteil an den HOBBIT-Filmen. Noch bis zum 19. März läuft die Verkaufsphase. Bis dahin haben die sechs verbliebenen Kaufinteressenten TIME WARNER, LIONSGATE, LIBERTY MEDIA, ACCESS INDUSTRIES, ELLIOTT MANAGEMENT und SUMMIT ENTERTAINMENT die Möglichkeit konkrete Angebote abzugeben. Für die Zukunft der HOBBIT-Filme wäre es sicherlich am vorteilhaftesten, wenn TIME WARNER den Zuschlag bekommen würde. Dieses Studio besitzt nämlich die anderen 50% der HOBBIT-Rechte und mit einem Aufkauf wären die dann zu 100% unter einem Dach, was die Produktion erheblich erleichtern würde.

Allerdings scheinen die meisten Interessenten nach einem ersten Blick in die Bücher von MGM bereits entmutigt. Wie die NEW YORK TIMES berichtet, wird das höchste Gebot voraussichtlich nur bei 1,5 Milliarden Dollar liegen. Daher denkt man bei MGM derzeit darüber nach doch nicht zu verkaufen, sondern einfach mit allen Konsequenzen in die Insolvenz zu gehen. Die Produktionsfirma würde dann unter den Gläubigern aufgeteilt. Unklar ist, was dies für die HOBBIT-Produktion bedeuten würde.

Die endgültige Entscheidung soll Anfang April fallen.

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