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McKellen: Gandalf ist mein Vorbild.

; Quelle: F.A.Z.

Marco Schmidt von der F.A.Z. sprach auf dem Filmfestival von San Sebastián mit Gandalf-Darsteller Ian McKellen über die Schauspielerei, die Homosexualität und natürlich den HOBBIT. Im Gespräch verrät McKellen unter anderem, was er den toten Tolkien gerne einmal fragen würde.

Hier ein Auszug aus dem Interview:

[...]

F.A.Z.: Nervt es Sie auch, dass die meisten Leute Sie bloß als Gandalf aus der „Herr der Ringe“-Trilogie kennen?

McKellen: Ich bin selbst ein großer Gandalf-Fan. Für mich ist dieser sanfte, freundliche, mutige Zauberer ein echtes Vorbild. Ich habe gar nichts dagegen, mit einer so wunderbaren Filmfigur assoziiert zu werden. Sauer reagiere ich nur, wenn man mich mit Michael Gambon verwechselt, dem Dumbledore-Darsteller aus den „Harry Potter“-Filmen. Dann sage ich: „Nein, ich spiele das Original von J. R. R. Tolkien, nicht die billige Kopie von Joanne K. Rowling!“

F.A.Z.: Wenn Sie den seligen Herrn Tolkien treffen könnten: Was würden Sie ihn fragen?

McKellen: Ich würde von ihm wissen wollen, was das für ein besonderes Kraut ist, das die Hobbits rauchen - und wo man diesen Stoff bekommen kann!

F.A.Z.: Dürfen Sie in der geplanten Verfilmung von „Der kleine Hobbit“ wieder Gandalf spielen?

McKellen: Ja. Peter Jackson hat ja die Regie an Guillermo del Toro abgetreten, und es wäre durchaus verständlich, wenn Guillermo nun die Besetzung verändern würde, um seine eigenen Visionen zu verwirklichen. Doch er hat mir bereits zugesichert, dass ich wieder dabei sein werde. Er und Peter Jackson sind sich verblüffend ähnlich.

F.A.Z.: Inwiefern?

McKellen: In jeder Hinsicht, nicht nur äußerlich. Beide haben eine überbordende Phantasie, lachen viel und können Hollywood nicht ausstehen. Beide sind geradezu besessene Sammler. Guillermos Haus ist wie ein riesiges Horrorfilm-Museum - er lebt buchstäblich mit unzähligen Monstern zusammen. Und Peter hat in seinem Landhaus einen Weinkeller, in dem sich plötzlich eine Wand öffnet, wenn man dagegen lehnt: Da steht man dann in einem unterirdischen Labyrinth mit künstlichen Ratten und Skeletten und gruseliger Musik, und schließlich stößt man auf eine runde Tür, durch die man nach Beutelsend gelangt. Stellen Sie sich vor: die Wohnhöhle von Frodo Beutlin, komplett eingerichtet, in Originalgröße! Tief unter der Erde! Unglaublich. Ich durfte da mal eine Nacht verbringen.

F.A.Z.: Durften Sie auch ein paar Requisiten von den „Herr der Ringe“-Dreharbeiten behalten?

McKellen: Ja. Man hat mir freundlicherweise Gandalfs Schwert anvertraut. Am letzten Drehtag habe ich heimlich Gandalfs Besteck mitgehen lassen. Außerdem besitze ich die Schlüssel zu Beutelsend. Das heißt, Peter Jackson hat die Hobbithöhle zwar in seinen Keller eingebaut, aber abschließen kann er sie nicht! Ich gestehe, ich kann es kaum erwarten, dass „Der kleine Hobbit“ gedreht wird. Dafür halte ich mir gern den Terminkalender frei.

[...]

Das gesamte Interview gibt es hier unter Faz.net.

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