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Nächste Runde im Schuldentango

; Quelle: Hollywood Reporter

Das hoch verschuldete Hollywood-Studio Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) hat in den Verhandlungen mit den Gläubigern eine weitere Fristverlängerung erwirkt. Bis zum 15. September hat das Studio nun Zeit vernünftige Refinanzierungspläne vorzulegen. Dies ist bereits die sechste Fristverlängerung innerhalb eines Jahres. Und DER HOBBIT rückt damit wieder ein kleines Stückchen weiter in die Ferne.

Wie berichtet sitzt MGM auf einem Schuldenberg von 3,7 Milliarden US-Dollar. Da das Studio 50% der Filmrechte für den HOBBIT besitzt und sich zu gleichem Anteil an der Finanzierung des Zweiteilers beteiligen sollte, ist die Produktion letztes Jahr ins Stocken geraten. Die andere Hälfte der Rechte liegt bei Warner Bros., die endlich mit der HOBBIT-Produktion beginnen wollen.

Das derzeitige Problem ist, dass MGM keine richtige Führung mehr besitzt, sondern von einem Finanzkomitee geleitet wird, das die über 100 Gläubiger vertritt. Geleitet wird dieses Gremium von den Finanzexperten John Miller und Alan Levine von der JP Morgan Bank. Und diese können nicht einfach Entscheidungen fällen, sondern müssen jeden Schritt mit den über 100 Gläubigern abstimmen. Über 100 Parteien haben also derzeit das Sagen bei MGM und wie war das Sprichwort mit den vielen Köchen noch?

Es geht weder vor noch zurück. Zuletzt wurde bekannt, dass Fusionsgespräche mit dem unabhängigen Studio Lions Gate Entertainment geführt wurden. Außerdem sind Verhandlungen mit Spyglass Entertainment und Summit Entertainment geplant. Aber die Forderung des Finanzgremiums scheinen einfach zu hoch (Im Frühjahr hatte Warner Bros. die Rekordsumme von 1,5 Milliarden Dollar für das gesamte Studio geboten, was als zu niedrig abgelehnt wurde).

Ein Alternativ-Szenario sieht derzeit vor, dass die Rechteanteile für den HOBBIT getrennt versteigert werden. Und natürlich hat Warner-Chef Alan Horn auch großes Interesse daran, diese Filmrechte endlich unter einem Dach zu vereinen. Aber auch hier scheinen die Forderungen von MGM unrealistisch hoch. Insgesamt werden derzeit 18 Szenarios diskutiert“, verriet ein Insider von Warner kürzlich.

Es scheint so, dass allein die Anzahl der vielen Gläubiger jegliche Entwicklung in dieser Angelegenheit ausbremst. Eine baldige Entscheidung scheint unmöglich. Ein Insider erklärte dazu: „Die Entscheidungen werden von dem Komitee gefällt, aber jeder in diesem Komitee hat eine andere Meinung.“

Hier ein Finanzierungsvorschlag von uns: Wenn 10 Millionen HOBBIT-Fans jeweils 370 Dollar bezahlen, würden wir 3,7 Milliarden Dollar zusammen bekommen und könnten das Studio kaufen. Wer macht mit?

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