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Philippa Boyens: Das ist kein Spiel!

; Quelle: Radio NZ

Im Radio-Interview bei Radio NZ äußerte sich Produzentin Philippa Boyens zu dem Boykott der HOBBIT-Produktion durch die Schauspieler. Sie betonte noch einmal, wie ernst die Lage derzeit sei und dass die Aktion ungeahnte Folgen haben könnte.

Philippa Boyens erklärt, dass den Schauspielern wahrscheinlich gar nicht die Konsequenzen ihrer Aktion bekannt seien. Sie gehe davon aus, dass die Gewerkschaften nur geblufft hätten, um bessere Konditionen zu bekommen. Für die Schauspieler sei das alles nur ein Spiel. Aber es sei eben kein Spiel sondern bitterer Ernst. Die Aktion des neuseeländischen Schauspielverbandes Actors Equity habe dazu geführt, dass eine Warner Bros. bereits vier bis fünf andere Regionen als Produktionsstätte in Erwägung zieht, darunter Schottland, Irland, Kanada und Osteuropa. Außerdem gebe es ein konkretes Angebot aus Australien. Wenn der HOBBIT nicht in Neuseeland produziert würde, hätte das Auswirkungen auf Tausende Arbeitsplätze in Neuseeland.

Peter Jackson habe ursprünglich die großartige Möglichkeit bekommen, den HOBBIT in Neuseeland zu produzieren, aber das sei kein uneingeschränkte Recht des Landes. Normalerweise wählen Produktionsfirmen die Drehorte nach wirtschaftlichen Aspekten aus und könnten sich jederzeit neu entscheiden.

Außerdem betonte sie noch einmal, dass die Anschuldigungen nicht gerechtfertigt seien, weil Warner bei der Produktion sehr wohl mit den Gewerkschaften zusammen arbeiten würde. Die Aussage der australischen Gewerkschaft, Der HOBBIT sei eine nicht-gewerkschaftliche Produktion, sei schlichtweg eine Lüge.

Darüber hinaus nahm sie Peter Jackson in Schutz, der immer nur das beste für seine Schauspieler wolle. Die Konditionen für die Schauspieler seien außergewöhnlich gut, aber würden nicht von Jackson persönlich ausgehandelt, sondern natürlich von seinen Mitarbeitern. Aber er sei durchaus am Wohl seiner Schauspieler interessiert. Als der Vorwurf der Gewerkschaften das erste Mal aufkam, war Peter Jacksons erste Frage: "Ist das wahr? Sind das wirklich unsere Arbeitsbedingungen?" Und wenn es so gewesen wäre, wäre Jackson der erste gewesen, der diesen Zustand geändert hätte.

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