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Jackson: Noch kein grünes Licht

; Quelle: Empire

Gegenüber dem Film-Magazin EMPIRE äußerte sich Jackson heute zum aktuellen Stand der Produktion. Trotz aller Gerüchte gäbe es noch kein grünes Licht für den Produktionsstart vom HOBBIT.

Angesprochen darauf, dass es doch in den Medien hieß, dass es diese Woche endlich losgehen würde, erklärte Peter Jackson:

"Diese Berichterstattung gibt es doch immer wieder, dass wir in ein paar Tagen grünes Licht bekommen - Gut, die Woche ist vorbei und wir haben keins bekommen. Man sollte nicht alles glauben, was man liest. Da ist der Wunsch Vater des Gedankens, dass es bald grünes Licht gibt. Soweit ich weiß, wird das nicht heute sein. Aber ich habe einige positive Sachen gehört. Es wird im Moment hart daran gearbeitet. Bei Warner Bros. gibt es eine ganze Menge Leute, dich sich derzeit rund um die Uhr mit dem MGM-Problem beschäftigen. MGM steht kurz vor der Pleite und es besteht die Gefahr, dass sie den HOBBIT mit in die Insolvenz-Hölle ziehen. Und Warner versucht gerade genau das zu verhindern und den HOBBIT aus dem Insolvenzplan zu extrahieren, bevor es zu spät ist. Und dieser Vorgang ist so kompliziert, dass ich ihn selbst nicht verstehe. Das hat zu tun mit den amerikanischen Copyright- und Insolvenz-Gesetzen. Jede Menge Anwälte von Warner arbeiten rund um die Uhr daran, damit es in der Sache voran geht. Wir können nur abwarten."

Es sei natürlich, dass Jackson mit all dem Ärger der letzten Jahre die Lust an Mittelerde gründlich vergangen sei. Falsch, sagt der Regisseur:

"Ich bin sehr froh, dabei zu sein. Im Moment bin ich ja nur als Drehbuchautor und Produzent involviert. Wir werden sehen. Warner war auf jeden Fall sehr, sehr, sehr loyal und hat uns sehr gut unterstützt. Deswegen möchte ich mich an erste Stelle nach Warners Wünschen richten, denn ich habe die Verantwortung für ihre Investition. Außerdem macht mit das Spaß, wir werden sehen, was noch passiert. Aber ich habe auch gelernt, nie wieder zu viel Eifer in ein Projekt zu stecken, das noch kein grünes Licht bekommen hat, denn sonst ist man zu sehr emotional daran gebunden. Wenn man komplett mit Herz und Seele in ein Projekt involviert ist, dass dann doch nicht realisiert werden kann, das ist das schrecklichste, was überhaupt passieren kann, jetzt mal von familiären Tragödien abgesehen. Die schrecklichste Erfahrung ist, wenn ein Film abgesagt wird, dem man sich verbunden fühlt. Das ist eine Art Selbstschutz bei mir, wenn ich mich nicht mehr so auf Projekte einlasse. Erst wenn ich 100%ig sicher bin, dass es gemacht wird, dann gebe ich natürlich alles."

Peter Jackson hatte in seiner Karriere schon einige solcher Rückschläge einstecken müssen. So hatte Universal beispielsweise 1995 nach über einem Jahr Vorbereitung einfach so die Produktion von KING KONG abgeblasen, einem Projekt, das Jackson alles bedeutet hatte.

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