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Lionsgate mischt sich ein

; Quelle: Reuters

Obwohl Spyglass-Bosse Gary Barber and Roger Birnbaum bereits die Führung des schwer angeschlagenen Traditionsstudios MGM übernommen hat, greift seit gestern auch die kanadische Medienfirma Lionsgate nach Metro-Goldwyn-Mayer. Strippenzieher ist der milliardenschwerer Investor Carl Icahn, der große Anteile beider Firmen besitzt und diese jetzt zusammen führen möchte.

Der US-Milliardär Icahn besitzt etwa ein Drittel an Lionsgate Entertainment und ist derzeit der größte Anteilseigner an MGM, wo er zwischen 400 – 500 Millionen US-Dollar hält, dies entspricht rund zehn Prozent der Gesamtschulden.

"Carl ist ein unglaublich eifriger aber auch unberechenbarer Typ. Der wacht morgens um neun auf und denkt sich spontan: Hey, ich besitze 30 Prozent von Lionsgate und 10 Prozent der MGM-Schulden. Der beste Weg für mich Geld zu machen, wäre es beide Firmen zu verschmelzen", erklärte Gordon Crawford, Portfolio-Manager bei Capital Research Global Investors, einem weiteren Anteilshaber bei Lionsgate im Interview mit TheWrap.com. "Für mich machen nur zwei Möglichkeiten Sinn, entweder eine Fusion mit Time Warner, die bar bezahlen wollen, oder die Fusion mit Lionsgate, dann könnte man sich die Kosten teilen. Denn JAMES BOND und DER HOBBIT müssen unbedingt produziert werden. Das ist offensichtlich", so Crawford weiter.

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