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DER HOBBIT BLEIBT IN NEUSEELAND!!

; Quelle: Stuff

Happy End in Neuseeland: Nach langen Verhandlungen zwischen Regierungsvertretern und Filmproduzenten ist die Entscheidung gefallen: Der HOBBIT-Zweiteiler wird in Neuseeland gedreht. Dafür gewährt die Regierung den Filmemachern enorme Steuererleichterungen und ändert das Arbeitsrecht im Sinne des Filmstudios.

Am Ende ging es doch nur um's Geld. Insgesamt wird DER HOBBIT eine Filmförderung von rund 15 Millionen US-Dollar bekommen, 7,5 Millionen Dollar pro Film - Natürlich auf Kosten der Steuerzahler. Im Gegenzug wird Warner Brothers etwa 500 Millionen Dollar in den Film und somit in Neuseeland investieren.

Damit sich diese Steuererleichterung für die Bürger von Neuseeland lohnen, so Premierminister John Key in der Pressekonferenz, werde man zusätzlich zum Filmstart eine große Werbekampagne für das Land anlaufen lassen. "Er wäre für unsere Bürger nicht akzeptabel gewesen, wenn die Filme woanders gedreht worden wären", so Key weiter. Unter anderem soll gezielt Filmaterial produziert werden, dass Neuseeland als Reiseziel anpreist. Diese Werbefilme werden auf allen HOBBIT-DVDs und Blu-Rays enthalten sein. Geplante Kosten dafür: Weiter 10 Millionen Dollar.

Jetzt könne es endlich losgehen, dem Projekt stünde nichts mehr im Weg. "Dadurch werden Tausende von Arbeitsplätzen erhalten und Neuseeland bekommt wieder internationale Aufmerksamkeit."

Des weiteren berichtete Key, dass die stundenlangen Verhandlungen bis in den Abend ziemlich hart verlaufen seien und beide Parteien eine andere Vorstellung der Steuererleichterung hatten. Die anfänglichen Forderungen von Warner Brothers seien gewaltig gewesen und hätten von der neuseeländischen Regierung niemals aufgebracht werden können. "Wir hatten die Möglichkeit ihnen etwas entgegen zu kommen, aber wir hatten nicht die Möglichkeit Schecks über Summen zu unterschreiben, die wir gar nicht bezahlen können." Trotzdem habe man sich am Ende geeinigt.

Außerdem würden die Gesetze zum Arbeitsschutz zu Gunsten von Warner Brothers geändert. Es soll zukünftig klarer definieren werden, wann ein freier Auftragnehmer in der Filmindustrie die Rechte eines Festangestellten bekommt und wann nicht. Ausschlaggebend dafür war der Fall des Weta Workshop Mitarbeiters James Bryson, der während der HERR DER RINGE Produktion als selbständiger, freier Modellbauer bei Weta tätig war und 2001 Warner/New Line verklagt hatte, weil er die Arbeitsbedingungen unfair fand und die vollen Rechte eines Festangestellten forderte. So eine Klage sei zukünftig nicht mehr möglich. Helen Kelly, die Präsidentin des Gewerkschaftsverbundes, nannte diese Entscheidung einen "Angriff auf faire Arbeitsbedingungen und alle Arbeitskräfte".

DER HOBBIT hat nun endlich alle Hindernisse bewältigt und die Bahn ist frei. Was zurück bleibt ist die Freude über den Filmstart in Neuseeland, mit einem etwas faden Beigeschmack.

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(Danke Niko!)

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