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MGM geht in die Planinsolvenz

; Quelle: Wall Street Journal

Nach jahrelangen Verhandlungen haben die Gläubiger des angeschlagenen HOBBIT-Studios MGM gestern die Entscheidung gefällt: Sie entschieden sich final für die Übernahme durch Spyglass Entertainment und stimmten dem Plan für ein Insolvenzverfahren zu.

Damit wurde der Plan des US-Milliardärs Carl Icahn zunichte gemacht, der den Plan hatte MGM mit Lionsgate zu verschmelzen. Die wichtigsten Gläubiger hätten jedoch Freitag Abend mit großer Mehrheit für die Planinsolvenz gestimmt. Dieses Verfahren wird die Schulden des Unternehmens in Höhe von 4 Milliarden Dollar drastisch verringern und es in eine solide Lage zur Umsetzung seiner Vermarktungsstrategie zurück versetzten.

Der Restrukturierungsplan sieht vor, dass die Gläubiger, darunter die JP Morgan Bank, auf alle Ansprüche gegenüber MGM verzichten und im Gegenzug Aktien des Unternehmens erhalten. Außerdem tausche die Produktionsfirma Spyglass Entertainment Aktien aus ihrem Besitz gegen rund fünf Prozent der MGM-Aktien aus. Im Gegenzug würden die Spyglass-Gründer Gary Barber und Roger Birnbaum bei MGM die Führung übernehmen.

Auf die HOBBIT-Produktion wird dieses Verfahren voraussichtlich keine Auswirkungen haben. Das Budget steht bereits und die Produktion wird von Warner Bros. ausgeführt, nicht von MGM. Die Aufgabe von MGM wird es Ende 2012 sein DEN HOBBIT international zu vermarkten. Aber bis dahin, so hoffen Experten, wird MGM wieder komplett saniert sein.

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