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Kiwis blechen für Hollywood-Filme

; Quelle: NZ Herald

Ob DER HERR DER RINGE, LAST SAMURAI, WOLVERINE, X-MEN oder AVATAR -- Neuseeland hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem außerordentlich beliebten Produktionsland für Hollywood-Filme gemausert. Das liegt aber nicht nur an den fantastischen Landschaften, sondern vor allem an den enormen steuerlichen Vergünstigungen.

Und letztendlich geht dies auf Kosten der neuseeländischen Steuerzahler. Die haben nämlich in den letzten zehn Jahren umgerechnet über 300 Mio. Euro für die Produktion von Filmen in ihrem Land gezahlt, wie eine aktuelle Studie jetzt belegt. Weiter erklärt diese Studie (Oxford Economics Study) aber auch, dass sich diese Investition gelohnt hat, denn seit dem Kinostart von DER HERR DER RINGE sind die Tourismuszahlen um 17% gestiegen.

Bei einer Umfrage innerhalb eines Jahres hätten 112.000 Touristen unter anderem den HERRN DER RINGE als einen der entscheidenden Gründe für einen Neuseeland-Urlaub genannt, über 10.000 gaben die Filmtrilogie sogar als Hauptgrund an. Von dem LORD OF THE RINGS Location Guide sind seit Veröffentlichung 56.000 Exemplare verkauft worden, das Hobbingen-Set in Matamata besuchen jährlich über 44.000 Touristen.

Kritiker bemängeln hingegen, dass bei dieser Kosten-Rechnung die Investition des HERRN DER RINGE außen vor gelassen wird. Die besagten 300 Mio. Euro wären in Filme wie POWER RANGERS, KING KONG und LAST SAMURAI geflossen. Und die hätten vermutlich nicht wirklich zum Tourismus beigetragen. Zwar werde der aus Steuergeldern finanzierte HOBBIT sicherlich wieder für einen Anstieg der Besucherzahlen sorgen, aber nicht in dem Maße, wie seinerzeit die HERR DER RINGE Trilogie.

Experten schätzen, dass die beiden HOBBIT-Filme von Steuervergünstigungen in Höhe von etwa 43 Mio. Euro und 15 Mio. Euro Fördermitteln profitieren werden

Die Produktionskosten von DER HERR DER RINGE wurde seinerzeit übrigens fast komplett gedeckt durch deutsche (!) Steuergelder, neuseeländische und britische Fördermittel, sowie die Vorab-Verkäufe der Vermarktungsrechte.

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