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Die Hobbit-Verschwörung

; Quelle: NZ Herald

Im Herbst diesen Jahres hätte ein Boykott der Schauspiel-Verbände beinah zur Folge gehabt, dass die gesamte HOBBIT-Produktion nach Osteuropa oder England verlegt worden wäre. Das jedenfalls wollte die Produktionsfirma die Öffentlichkeit glauben lassen. In Wahrheit war alles ganz anders, deckte jetzt die neuseeländische Presse auf.

Alles begann mit einem Boykott-Aufruf der Schauspieler-Gewerkschaften zum HOBBIT. Als Warner Bros. darauf ankündigte, dass man den HOBBIT eventuell in ein anderes Land verlegen werde, erklärte Peter Jackson am 21. Oktober 2010 in einem Video-Interview wütend, dass einige weniger Schauspieler die Jobs von Tausenden gefährden. Dabei enthüllen jetzt interne Dokumente, dass es Warner Bros. mit ihrer Drohung das Land zu verlassen von Anfang an nur um eine Änderungen im Arbeitsrecht ging.

Aus einem internen Schreiben von Peter Jackson an den Economic Development Minister Gerry Brownlee vom 18. Oktober geht hervor, dass es nie einen Zusammenhang zwischen dem Schauspiel-Boykott und dem potentiellen Abzug aus Neuseeland gab: "Es gibt keine Verbindung zwischen der schwarzen Liste (und eventuellen der Streichung von dieser) und der Auswahl des Produktionslandes für den HOBBIT. Was Warner wirklich will sind klare Angestelltenverhältnisse und die Möglichkeit ein 500 Millionen Dollar Projekt sicher führen zu können." Weiter schrieb Peter Jackson, dass Warner sich nicht in einer arbeitsrechtlichen "Grauzone" bewegen möchte. Aus dem Report, der jetzt veröffentlicht wurde, geht außerdem hervor, dass die Vertreter von Warner bei ihrem Besuch in Neuseeland fürchteten, sich der Presse stellen zu müssen. Um dies zu vermeiden wurde das Treffen unter Ausschluss der Presse im Privathaus des Ministers abgehalten.

Warner Bros. hatte nach langen Verhandlungen zugestimmt die Filme doch in Neuseeland zu drehen , nachdem die dortige Regierung einigen Änderungen im Arbeitsrecht zugunsten des Konzerns zugestimmt hatte.

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