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HOBBIT-Dreharbeiten kommen nach Deutschland!

; Quelle: Warner

Wie die HOBBIT-Produktionsfirma Warner heute bekannt gab, wird der HOBBIT-Zweiteiler unter der Regie von Peter Jackson nicht nur in Neuseeland gedreht. Für einige Sequenzen werden Crew und Schauspieler Mitte des Jahres für etwa fünf Wochen nach Deutschland kommen.

Nach Angaben von 4 Foot 7 Sprecherin Melissa Booth habe sich Peter Jackson schon vor zwei Jahren bei einem Besuch in Deutschland dafür entschieden, auch Szenen für den HOBBIT in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg zu drehen. Jackson hatte 2009 einige deutsche Talsperren für die Recherchen des Films THE DAM BUSTERS besucht. Das Kriegsdrama über die Zerstörung der Möhnetalsperre und der Edertalsperre im 2. Weltkrieg wird von Jackson produziert, Regie übernimmt Weta-Digital-Wunderkind Christian Rivers.

Für die HOBBIT-Dreharbeiten werde ab dem 6. Juni 2011 zunächst im Schwarzwald mit den Zwergendarstellern und Martin Freemann (Bilbo Beutlin) gedreht. Die dichten Fichtenwälder seien perfekt für die Szenen im Düsterwald, erklärte Sprecherin Booth. Da es solche Nadelwälder in Neuseeland nicht gebe, habe man sich entschieden in Deutschland zu drehen. Während der etwa zweiwöchigen Dreharbeiten werde man sich mit der Crew in der Stadt St. Georgen einquartieren. Bürgermeister Michael Reiger erklärte in einer Pressemeldung, dass er und seine Gemeinde sich auf die Besucher aus Neuseeland freuen würden. Man sehe die Dreharbeiten als große Chance für die kleine Stadt und werde versuchen den Aufenthalt der Film-Crew so angenehm wie möglich zu gestalten.

Danach reist das Team weiter nach Aachen, wo dann etwa eine Woche lang im Naturpark Hohes Venn die Kameras rollen. Welche Schauspieler dort dabei sein werden und welche Szenen genau gedreht werden, ist streng geheim, Melissa Booth deutete aber an, dass die dort gedrehten Szenen in „Rhovanion“ spielen. Für die Dreharbeiten in dem Eifel-Naturpark habe man eine Sonderdrehgenehmigung der Europäischen Union eingeholt und werde zudem das LIFE-Natur-Programm der Region unterstützen, welches den Wiederaufbau und Erhalt der Moore und Heiden fördert.

Schließlich Anfang Juli werde man noch etwa fünf Tage auf der Burg Frankenstein südlich von Darmstadt einige Szenen für den Prolog drehen. Dafür würden Teile der Burgruine am westlichen Rand des Odenwaldes als die vom Drachen Smaug zerstörte Stadt Thal herhalten. Unter anderem würde dort der Tod von König Girion gedreht, der von dem deutschen Schauspieler Ulrich Tukur (DAS LEBEN DER ANDEREN) verkörpert wird. Für die Dreharbeiten auf Burg Frankenstein werden auch noch jede Menge Statisten benötigt. Aufrufe für die Statisten-Castings werde man etwa zwei Wochen vor den Dreharbeiten dort in der Lokalpresse starten, erklärte Sprecherin Booth weiter.

Während der Drehzeit auf Burg Frankenstein wird das Team in Hotels in Darmstadt unterkommen. Peter Jackson, ein bekennender Eisenbahn-Fan, erklärte im Interview, dass er auf jeden Fall versuchen werde dem berühmten Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein einen Besuch abzustatten.

Während sich Fans auf die Ankunft der HOBBIT-Dreharbeiten in Deutschland freuen, sieht Rainer Steinnagel, Geschäftsführer des Bundes deutscher Steuerzahler, die Dreharbeiten eher kritisch. Produktionsfirma Warner spekuliere bloß auf die Fördergelder des Deutschen Filmförderungsfonds, so Steinnagel gegenüber dem Spiegel-Magazin. „Letztendlich zahlt der Steuerzahler diese Dreharbeiten.“ Bernd Altmann, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, aus dessen Töpfen der Fond gespeist wird, hält indes dagegen. Bei internationalen Koproduktionen wie dem HOBBIT seien die positiven Effekte besonders groß. Viele solcher Produktionen würden Folgeinvestitionen in Deutschland nach sich ziehen. Wie hoch genau die Förderung aus Deutschland sein wird, ist unbekannt.

Wir freuen uns auf jeden Fall, dass sich Peter Jackson entschlossen hat Teile seiner HOBBIT-Verfilmung in Deutschland zu drehen!

UPDATE: Die meisten von Euch haben es natürlich schon geahnt. Natürlich war diese Meldung nur ein Scherz! Die Dreharbeiten des HOBBITS werden nicht in Deutschland stattfinden. In diesem Sinne: April, April!

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