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DER HOBBIT wird märchenhaft

; Quelle: TotalFilm

In der aktuellen Ausgabe des Film-Magazins TotalFilm erläutert Peter Jackson, warum er dem HOBBIT zunächst sehr kritisch gegenüber stand und warum die beiden Filme ganz anders als DER HERR DER RINGE sein werden

Peter Jackson hat sich so seine Gedanken gemacht, worin sich der HOBBIT-Zweiteiler und die HERR DER RINGE Trilogie unterscheiden werden:

Ich habe begriffen, dass die Charaktere der Zwerge den Unterschied ausmachen. Ihre Energie und ihre Verachtung von "political correctness" bringt einen ganz neuen Spirit in die Geschichte. Und deshalb dachte ich auch: OK, das könnte ganz lustig werden.

Trotzdem sie die Darstellerung der Zwerge eine ganz besondere Herausforderung gewesen:

Ich habe mir wirklich Sorgen gemacht. Ich habe mir 13 Typen mit Bärten und langen Haaren vorgestellt und gedacht: Wie werden wir sie unterscheiden können? Das ist doch wirklich eine schreckliche Zusammenstellung. Ich meine die neun Gefährten waren schon ein Problem, aber hier haben wir mit Bilbo und Gandalf 15 Personen. Zum Glück hat das letztendlich alles ganz gut geklappt. Die Zwerge geben dem ganzen eine kindische und komische Note, die sich völlig vom HERRN DER RINGE unterscheidet.

Aber trotz dieses Unterschieds solle sich alles wie aus einem Guss anfühlen.

Ich möchte schon, dass man den Eindruck hat wieder in Mittelerde zu sein. Die beiden Filme sollen ganz klar vor den drei anderen Filmen angesiedelt sein. Wir sind die gleichen Filmemacher, die zu der gleichen Welt zurückkehren.

Weiter gibt Jackson zu, dass die beiden HOBBIT-Filmen noch etwas von der Original-DNA von Ex-Regisseur Guillermo del Toro beinhalten werden, aber die wird großflächig überschattet von Peter Jacksons und Fran Walshs Vision von Mittelerde.

Drehbuchautorin und Produzentin Fran Walsh erklärt, worin sie den Unterschied zum HERRN DER RINGE sieht:

Wir haben den HOBBIT immer in dem goldenen Licht eines Märchens gesehen. Die Geschichte ist viel verspielter. Aber gegen Ende bereitet Tolkien dann schon die Grundlage für seine epische Erzählung vom HERRN DER RINGE, in der sein ganzes Herzblut steckt, wie er selbst sagte. All diese dunklen und schweren Themen, die in der Trilogie später so wichtig sind, kommen hier schon langsam ins Spiel.

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