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Kammerspiel in Gollums Höhle

; Quelle: Indiewire

Das Magazin IndieWire sprach mit Hobbit-Co-Regisseur und Gollum-Darsteller Andy Serkis über das neuartige Performance Capture Verfahren, das auch im HOBBIT zum Einsatz kommt.

Bei dem Performance Capture Verfahren, was erstmals durch AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA ins Rampenlicht geriet, handelt es sich um ein technisches Verfahren, bei dem nicht nur die Bewegungen des Schauspielers (wie beim Motion Capture), sondern auch seine Mimik von einem Computer erfasst und auf eine digitale Kreatur übertragen werden.

Weta Digital hat das Verfahren so weit perfektioniert, dass es zwischen der Mimik des Schauspielers und dem Ergebnis im Computer keine Verzögerung mehr gibt. "Jede Reaktion, jede Emotion, jede schauspielerische Entscheidung passiert hier und jetzt", beschreibt Andy Serkis begeistert.

Musste die Mimik von Gollum in DER HERR DER RINGE noch sehr zeitaufwändig komplett von Hand animiert werden, wurde die Gollums Mimik in DER HOBBIT direkt vom Gesicht des Schauspielers gescannt, ein Verfahren das sich Facial-Capture nennt. Ein weiterer Unterschied besteht beim HOBBIT darin, dass dieses Verfahren jetzt auch live am Set verwendet werden kann, ganz im Gegensatz zu den Drehs vor etwa zehn Jahren: Damals musste Andy Serkis alle Szenen alleine in einem Special-Effect-Studio durchspielen.

In Bezug auf die Rätsel-Szene in Gollums Höhle erklärt Serkis: "Das bietet eine ganz neue Herangehensweise an die Szene, die wir wie ein Kammerspiel umgesetzt haben, in dem wir experimentieren und ausprobieren konnten", so der Gollum-Darsteller zu seinem Zusammenspiel mit Martin Freeman (Bilbo). "Der andere große Unterschied ist natürlich das Facial-Capture, das bedeutet, dass alle meine Gesichtsmuskeln tatsächlich das Gesicht der digitalen Marionette bewegen."

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