Zum Inhalt springen

Passwort vergessen?

Jetzt registrieren

herr-der-ringe-film.de

PJ preist neue Aufnahmetechnik

; Quelle: Washington Post

Letzte Woche hatte Peter Jackson kurzzeitig die HOBBIT-Dreharbeiten unterbrochen, um seine Doku WEST OF MEMPHIS beim Sundance-Festival vorzustellen. In den Presseterminen schwärmte er von der neuen Aufnahmetechnik, die beim HOBBIT zum Einsatz kommt.

DER HOBBIT wird mit der neuen Digital-Kamera Red Epic gedreht, die unter anderem den Vorteil bietet, dass man mit ihr 48 Bilder pro Sekunde drehen kann, anstatt der üblichen 24 Bilder. Die Aufnahmen seien dadurch viel lebensechter, schwärmt der Regisseur. Er hoffe nun, dass bei Kinostart im Dezember viele Kinos auch mit der entsprechenden Projektor-Technik ausgestattet sind, um diesen Eindruck wieder zu geben.

"Wenn man mit 48 Bildern pro Sekunde dreht und dann auch 48 Bilder pro Sekunde wiedergibt, dann bekommt man einen unglaublich gute Abbildung der Wirklichkeit. Man glaubt gar nicht, wie flackernd und flimmernd 24 Bilder dagegen sind", so Jackson im Interview. Und auch seine Frau Fran Walsh, die beim HOBBIT als Produzentin und Drehbuchautorin mit an Bord ist, ist begeistert: "Wenn man sich etwas mit 48 Frames anschaut, dann sieht es einfach fantastisch aus. Es sieht aus wie die Realität. Einfach beeindruckend!"

Peter Jackson ist sich sicher, dass die Zeit für eine neue Technik gekommen ist: "Obwohl Hollywood in ein neues Digitales Zeitalter eingetreten ist, halten viele Filmemacher an der alten 24-Bild-Technik fest, die durch die Geschwindigkeit des Zelluloids im Projektor beeinflusst wurde. DER HOBBIT wird zeigen, dass dies eine veraltete Technik ist." Der Wechsel zu der neuen Wiedergabegeschwindigkeit sei lange überfällig. "Ich hoffe, dass dies der erste vorsichtige Schritt zum Wechsel der Film-Geschwindigkeiten ist. Wir können die Geschwindigkeiten wechseln, weil wir die Technologie dafür haben. Die 24-Bild-Technik ist eigentlich irrelevant, sie ist bedeutungslos. Man hält nur aus Tradition daran fest. Aber eigentlich ist sie weit davon entfernt einen Film gut wiederzugeben."

Doch die Arbeiten an dem Projekt seien noch lange nicht abgeschlossen. Jackson scherzt, dass ihn die schneebedeckten Berge rund um das Sundance-Festival in Park City an die viele Arbeit erinnert, die noch vor ihnen liegt: "Wir haben noch 100 Drehtage vor uns, vom Gefühl her stehen wir erst am Fuße eines Bergs. Eigentlich bin ich nicht gerne hier in Park City, weil man hier auf die Berggipfel schaut und ich dann denke: So weit ist es noch bis wir den HOBBIT fertig haben. Aber da muss ich erstmal hoch steigen. Das ist schon etwas einschüchternd."

Trotzdem arbeiten beide sehr gerne an dem Zweiteiler. "Das Projekt mach sehr viel Spaß", erzählt Fran Walsh. "Und ich bin selbst verwundert darüber, da ich dachte, dass es sehr hart wird. Klar, es war eine schwere Geburt. Es hat lange gedauert und wir mussten darum kämpfen, aber überraschenderweise ist es jetzt sehr angenehm, wenn man es so nennen kann. Also bisher jedenfalls, ich hoffe ich habe jetzt kein Unglück heraufbeschworen."

Sponsor
Anzeige

Die nächsten Termine

Zu den Terminen