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Die historische Jackson-Tolkien-Connection

; Quelle: HDRF

Mit mehr als einer Million Gefallenen, Verwundeten und Vermissten zählt die Schlacht an der Somme zur größten Tragödie des Ersten Weltkrieges. Eine Erfahrung, die den jungen Soldaten J.R.R. Tolkien für immer prägte. Aber noch ein anderer junger Mann war damals in Frankreich dabei: Der Großvater von Peter Jackson.

Wie die Ahnenforscherin Christine Clement herausgefunden hat, kämpfte William John Jackson, der Großvater des Regisseurs Peter Jacksons, in der Schlacht an der Somme im 2. Battalion der "South Wales Borderers". Am 24. Juli 1916 kam auch der junge Fernmeldeoffizier John R.R. Tolkien an der Somme an. Seine Einheit, das 11. Battalion der "Lancashire Fusiliers", lösten die Einheit von William Jackson ab. Die Wahrscheinlichkeit ist also relativ hoch, dass sich die beiden in diesem Sommer 1916 in Frankreich über den Weg gelaufen sind.

Zwei Schicksale: Der Autor und der Großvater des Regisseurs, der das Werk des Autors eines Tages verfilmen wird. Es ist nicht nur Zufall, der diese beiden Linien Jahrzehnte später wieder zusammenführt. Tolkiens Werk ist maßgeblich geprägt von seinen schrecklichen Erfahrungen in den Schützengräben. Besonders die Schilderungen der Erlebnisse von Frodo und Sam in Mordor lassen erahnen, was Tolkien selbst erlebt hat.

Peter Jackson hingegen hat sich durch die Kriegserfahrungen seines Großvaters schon von Kindheit an für die Ereignisse im Ersten Weltkrieg interessiert. Aus diesem Interesse wurde eine Passion: Jackson begann mit Miniaturen berühmte Schlachten aus dem Ersten Weltkrieg nachzustellen und Memorabilia aus dieser Zeit zu sammeln. Als ihm der Roman DER HERR DER RINGE in die Hände fiel, faszinierten ihn gleich die kriegsähnlichen Schilderungen. Dass sowohl Tolkiens Erfahrung, als auch die seines Großvaters, am gleichen Ort zur gleichen Zeit gemacht wurden, ahnte er damals noch nicht.

William John Jackson überlebte den Krieg übrigens und wurde mit der Medaille für hervorragendes Benehmen (Distinguished Conduct Medal) geehrt. Er verstarb erst 1940 in England und hinterließ fünf Söhne, unter anderem William "Bill" Arthur Jackson, dem Peter Jackson sein Filmepos DIE GEFÄHRTEN gewidmet hat.

J.R.R. Tolkien starb am 2. September 1973 im Alter von 81 Jahren und hinterließ der Welt eine einzigartige Mythologie.

Alle, die mehr über J.R.R. Tolkiens Kriegserfahrungen erfahren wollen, und darüber wie sie seine Werke beeinflusst haben, denen seien folgende Werke ans Herz gelegt:

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