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Hugo Weaving über seine Rückkehr nach Mittelerde

; Quelle: Collider

Nach fast zehn Jahren Pause ist Hugo Weaving letztes Jahr nach Neuseeland zurückgekehrt, um wieder in seine Rolle als Elbenfürst Elrond zu schlüpfen. Dies sei einerseits ein Wiedersehen mit alten Freunden gewesen, auf der anderen Seite aber aufgrund der Größe des Projekts auch frustrierend.

Hier der Auszug aus dem Interview, in dem Bezug auf den HOBBIT genommen wird:


Frage: Wie war es für dich ans Set vom HOBBIT zu kommen? War es nicht merkwürdig wieder Elrond zu spielen, aber 60 Jahre vor der HERR DER RINGE Handlung? Wie war die Stimmung, was war anders?

Hugo Weaving: Ja, auf gewisse Art und Weise hat es sehr viel Spaß gemacht zurückzukehren und wieder mit Ian McKellen am Bruchtal-Set zu sein. Es war wirklich toll, wieder ein paar alte Freunde und bekannte Gesichter zu sehen, und auch wieder in diese Welt einzutauchen, die von der Stimmung diesmal etwas anders ist. Beziehungsweise ist die Welt schon die gleiche, aber die Geschichte hat eine andere Atmosphäre. Peter [Jackson] und Fran [Walsh] sind wundervolle Menschen, aber bei so Projekten wie DER HERR DER RINGE oder DER HOBBIT gibt es diese teilweise wunderbare aber zugleich frustrierende Energie. Weil einfach so viele Menschen an diesem riesigen Projekt arbeiten ist es einfach für jeden frustrierend, weil alles viel länger braucht und man nie weiß, was genau gerade geschieht, obwohl natürlich alle nur die besten Absichten haben. Aber alle sind so nett, dass man das gerne akzeptiert. Und genau so ist es in dieser Welt. Man lebt von Tag zu Tag, von Moment zu Moment, und gibt einfach sein Bestes. Es ist eine wunderbare Atmosphäre, es war einfach toll. Ich war übrigens erst kürzlich wieder für ein paar Tage vor Ort für die Post-Production, und es war wieder schön alle noch einmal zu sehen.

Frage: Was denkst du darüber, dass der Film mit 48fps und in 3D gedreht wird. War es hilfreich, dass man das Ergebnis direkt vor Ort sehen konnte?

Hugo Weaving: Ja, absolut! Ich glaube, dass 3D für den HOBBIT einfach perfekt ist. Das ist es nicht immer der Fall und trifft nicht für alles zu. Und dass muss es auch gar nicht. In manchen Fällen ist 3D einfach nur ein Gimmick, aber manchmal funktioniert es einfach wunderbar. Bei einem Film wie Werner Herzogs DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME fragt man sich: Warum ist der jetzt in 3D? Trotzdem sieht er in 3D gut aus. Es handelt sich um eine Doku, deswegen wirkt das sehr passend. Dann gibt es Filme, bei denen man denkt: Das könnte sicher gut in 3D wirken, aber manchmal wird der 3D-Effekt einfach zu offensichtlich oder effekthascherisch eingesetzt. Ich selber bin jetzt nicht so der 3D-Fan, aber bei manchen Filmen passt es einfach gut und DER HOBBIT wird einer davon sein. Besonders für diese spezielle Welt, die man auf diese wirklich fabelhafte, natürliche Art und Weise entdecken kann. Bei anderen Filmen wirkt 3D manchmal nicht so gut. Filme wir LAST RIDE oder andere kleine Filme, will ich lieber ohne Brille in 2D schauen. Da reicht mir der Eindruck meistens schon aus.


Das komplette Interview gibt es hier bei Collider.com.

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