Zum Inhalt springen

Passwort vergessen?

Jetzt registrieren

herr-der-ringe-film.de

Jackson, Serkis und Freeman im Kreuzverhör

; Quelle: Collider

Viele Greenscreens, keine Bigatures und Größenverwirrung in Seestadt - Im Interview mit Collider verrieten Peter Jackson und Andy Serkis, wo beim HOBBIT der Unterschied zur Film-Trilogie liegt und Martin Freeman sprach über die Herausforderung seiner Rolle als Bilbo Beutlin.

Zunächst wurde Peter Jackson natürlich mit der Frage nach einem möglichen dritten Film beziehungsweise den Nachdrehs gelöchert., woraufhin Jackson nur antwortet, dass es viel zu früh sei, um irgendetwas darüber zu sagen. Aber es gäbe in den Anhängen noch jede Menge Material, das darauf wartet verfilmt zu werden. Dies sei übrigens auch der Schlüssel dazu gewesen, um den Stil des Kinderbuchs mehr an den epischen Stil von DER HERR DER RINGE anzupassen. Die düsteren Hintergrundgeschichten, beispielsweise von Gandalfs Erlebnissen würden gut zur Trilogie passen.Aber man habe auf der anderen Seite auch viel von der Atmosphäre und des Humors des Kinderbuches mit einfließen lassen

Bilbo-Darsteller Martin Freeman erzählt, dass es ihm bei den Dreharbeiten eigentlich nie bewusst wurde, dass er als Hobbit so klein ist, weil er die ganze Zeit mit den Zwergen unterwegs ist, die ebenfalls klein sind. Erst bei den Szenen in Seestadt mit all den Menschen sei es ihm wie Schuppen von den Augen gefallen. Es wurde sehr viel mit Greenscreen gedreht und er habe sich mittlerweile daran gewöhnt.

Außerdem geht Peter Jackson in dem Interview auch auf die Technik ein, mit der DER HOBBIT gefilmt werde. Seit DER HERR DER RINGE vor 12 Jahren gedreht wurde, hätten sich die Möglichkeiten enorm weiterentwickelt. Noch einmal verteidigt er das 48-Frames-per-Second verfahren, welches unter anderem dafür sorgen würde, dass die 3D-Erfahrung viel angenehmer sei, weil es kaum noch Störungen und Bewegungsunschärfen gibt. Kinozuschauer, die 3D bisher immer als unangenehm empfanden, werden das neue Verfahren zu schätzen wissen. Nie mehr Kopfschmerzen, nie mehr Augen-Flackern im Kino.

Auch Ian McKellen verteidigte das neue 3D-Kino: "An alle, die immer sagen: Oh, wir brauchen kein 3D, wir sind an 2D gewöhnt. Das ist Quatsch! Das Leben ist 3D, wir sind jetzt in 3D. Und das brillante an Peters 3D ist, dass es dir nicht entgegen kommt, sondern dass du in es eintauchst. Du betrittst Mittelerde, schaust um jede Ecke. Und wenn du richtig eingedrungen bist, findest du dann noch den Weg hinaus? Das ist der Effekt von 3D."

Peter Jackson erklärt, dass sich aber durch das 3D-Verfahren auch einiges bei der Produktion geändert hat, beispielsweise dass diesmal komplett auf Bigatures (also Modelle) verzichtet werden musste. Diesmal würden alle architektonischen Gebilde komplett am Computer entstehen.

Auch Gollum habe sich in den letzten 10 bis 12 Jahren weiterentwickelt. Er habe jetzt viel mehr animierbare Muskeln im Gesicht als damals, außerdem werde die Kreatur nicht mehr im Nachhinein animiert, sondern quasi direkt vor Ort. Früher musste Andy Serkis immer nach dem Dreh die gesamte Szenen noch einmal im Motion-Capture-Studio durchspielen, jetzt würden all die Informationen direkt am Drehort abgegriffen. Dies sei unter anderem durch das raffinierte Performance-Capture-Verfahren möglich, das Weta Digital für AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA entwickelt hat. Äußerlich habe sich Gollum aber nicht verändert.

Am Ende des Interviews gestanden Peter Jackson und Ian McKellen noch, dass sie beide große Fans von Gandalf dem Grauen seien und sich daher besonders gefreut hätten, dass er im HOBBIT vorkommt. "Gandalf den Weißen finde ich ein bisschen langweilig, Gandalf der Graue war schon immer unser Liebling", gesteht Jackson, was McKellen sofort bestätigt: "Ja, der kann rauchen, trinken und hat immer Zeit für einen Plausch. Und er hat immer einen kleinen Trick parat. Das war eine große Erleichterung. Aber Gandalf hat sich im Vergleich zum HERRN DER RINGE nicht groß verändert, nur weil er etwas jünger ist. Gut, die Geschichte spielt 60 Jahre früher, aber das macht auch keinen großen Unterschied, wenn man 7.000 Jahre alt ist."

Das komplette Original-Interview gibts hier bei Collider.

Sponsor
Anzeige

Die nächsten Termine

Zu den Terminen

*