Zum Inhalt springen

Passwort vergessen?

Jetzt registrieren

herr-der-ringe-film.de

James Nesbitt: Wie Bofur mein Leben veränderte

; Quelle: Dominion Post

Im Gespräch mit einem neuseeländischen Reporter verriet Bofur-Darsteller James Nesbitt, wie er die Rolle bekam, sie sein Leben verändert hat und was bei den Dreharbeiten zum HOBBIT besonders anstrengend war.

Der 47jährige Ire erinnert sich noch genau: "Ich bekam ein Anruf und sollte für Bofur auf Videokassette vorsprechen. Das lief auch ganz gut, aber dann hab ich lange nichts mehr gehört." Zwei Monate später traf er auf Peter Jackson und Fran Walsh, aber zu dem Zeitpunkt gab es weder ein Drehbuch, noch war klar, wer überhaupt Regie führen würde. Es dauerte wieder eine ganze Weile, Nesbitt hatte die Sache bereits vergessen, als ihm dann die Rolle angeboten wurde. "Das war eine fantastische Chance für mich."

Natürlich musste Nesbitt für die Dreharbeiten eine ganze Weile nach Neuseeland ziehen, was zu Anfang Probleme bereitete: "Meine Tochter waren total angepisst. Das war für mich das schlimmste. Aber dann zogen wir nach Wellington und ich hatte die Möglichkeit dort mit ihnen vor Beginn der Dreharbeiten viel Zeit zu verbringen."

Schon nach kurzer Zeit hätten sich seine Mädels eingelebt. Sogar die Schule gefiel ihnen besser, weil es viel lockerer zuging als in England, es nicht so viele Hausaufgaben gab und der Unterrichtsraum bei gutem Wetter einfach mal an den Strand verlegt wurde. Außerdem habe der Umzug nach Wellington sie auch multikulturell gebildet, da sie erstmals mit der Kultur der Maori in Kontakt kamen. Nesbitt bezeichnet die Beziehung zwischen den europäischen Einwanderern und den indigenen Einwohnern Neuseelands sehr harmonisch. Kürzlich habe seine Tochter Peggy sogar zugegeben, dass der Umzug nach Wellington das beste gewesen wäre, was ihr je passiert ist.

Nesbitt berichtet, dass er unter den Schauspiel-Kollegen viele neue Freunde gewonnen hätte, wie Ian McKellen, Aidan Turner und Richard Armitage, aber das sei nur natürlich, wenn man unter so harten Bedingungen zusammen arbeiten würde. "Ja, es gab Zeiten, da war es sehr hart. Dreharbeiten können manchmal äußerst strapaziös sein. Es gab sehr lange Tage, wir waren viel unterwegs und wir haben Stunden in der Marke verbracht und danach noch lange Kampfsequenzen gedreht." Aber er wusste auch immer die positiven Seiten zu schätzen: "Es war einfach fantastisch, wenn wir mit dem Helikopter von Drehort zu Drehort gebracht wurden. Man kommt da an und das Set ist einfach riesig. Die gesamte Welt von Tolkien wurde quasi real erschaffen, wir hatten Glasbläser und Mechaniker am Set, die sich nur um diese fantastische Vision gekümmert haben. Ich habe ja schon viel beim Film erlebt, aber das war unglaublich."

Sponsor
Anzeige

Die nächsten Termine

Zu den Terminen