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DER HOBBIT oder ... das Eine-Milliarden-Dollar-Spiel

; Quelle: Hollywood Reporter

Nie zuvor stand so viel für ein Filmstudio auf dem Spiel. Mit der Veröffentlichung der HOBBIT-Trilogie rechnet Warner Bros. mit Milliarden-Einnahmen. Um so steiniger war der Weg zum fertigen Film, wie das Fachmagazin "The Hollywood Reporter" jetzt in der Titelstory der aktuellen Ausgabe und mit exklusiven Fotos berichtet

Das Magazin "The Hollywood Reporter" schildert in dem Artikel, wie anstrengend es nicht nur für Peter Jackson, sondern auch die gesamte Crew und das Filmstudio war, den HOBBIT auf die Bahn zu kriegen. Eine ganze Armee von Filmschaffenden hat in Neuseeland dafür gesorgt, dass Peter Jacksons Vision von Mittelerde abermals real wird.

Es wird beschrieben, wie Jackson erst gar nicht im Regiestuhl sitzen wollte und warum die Filmrechte in einer Art Gordischer Knoten verstrickt waren und es ganze Armeen von Anwälten und Beratern brauchte, um diese kniffelige Angelegenheit zu klären.

Weiter wird beschrieben, wie Jackson sich über die letzten Jahre im Wellingtoner Stadtteil Miramar ein kleines Imperium mit unzähligen Firmen und Tausenden von Mitarbeitern aufgebaut hat und sich bei seinen Projekten mit ganzem Herzblut einbringt. So habe er beispielsweise bei KING KONG, nach dem die endgültige Filmversion bereits vom Studio abgenickt und ihm seine Gage sicher war, noch einmal auf eigenes Risiko 20 Minuten zusätzliches Material gedreht und sich die Kosten später mit dem Studio geteilt. Nur weil er wollte, dass der Film perfekt wird.

Was der HOBBIT genau kostet ist übrigens streng geheim. Ein Studio-Insider hatte verraten, dass jeder Teil (als es noch ein Zweiteiler war) 315 Millionen Dollar gekostet habe, ein anderer Insider hält das für übertrieben und glaubt, dass es maximal 200 Millionen pro Film sein können. Für die Nachdrehs zum dritten Teil wird Peter Jackson auf jeden Fall noch einmal eine gehörige Finanzspritze aus Hollywood bekommen.

Weiter berichtet das Magazin, dass Peter Jackson beim HOBBIT nach dem Absprung des vorherigen Regisseurs Guillermo del Toro fast alle Designs verworfen habe und alles noch einmal neu gestalten ließ.

Außerdem wird noch ausführlich auf die neue Technik mit 3D und 48 fps eingegangen, die aber nur ein einigen wenigen Kinos gezeigt werden kann und welcher Aufwand für die hochauflösenden Bilder betrieben wird.

THR erinnert an die dreckige Schlammschlacht zwischen Jackson und New Line Cinema, und enthüllt, dass New Line Chef Robert Shaye bereits plante, den HOBBIT von Sam Raimi verfilmen zu lassen. Und wie MGM-Chef Harry Sloan Druck auf New Line ausübte, als die Rechte auszulaufen drohten: "Löst das Peter Jackson Problem!" soll er gesagt haben.

Berichtet wird weiter von der MGM-Studiopleite und wie die Produktionsfirma jegliche Fortschritte der Produktion verhinderte. Zu dem Zeitpuntk hatte Warner bereit 45 Millionen Dollar in den HOBBIT investiert, und es war noch keine einzige Aufnahme im Kasten.

Wie Peter Jackson für den HOBBIT kämpfte und beim Abendessen mit Warner Produzent Alan Horn plötzlich Magenkrämpfe bekam und mit einer durchbrochenen Magenwand ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Aber irgendwie - und heute scheint es fast wie ein Wunder - ist der HOBBIT nun doch endlich auf der Zielgraden, auch wenn der wesentlich teurer als erwartet wurde, wie Alan Horn verriet.

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