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DER HOBBIT: Erste Reviews veröffentlicht

; Quelle: diverse

Heute wurde der Bann aufgehoben: Die Besucher der Weltpremiere von letzter Woche dürfen nun ihre Reviews veröffentlichen. Es wird hoch gelobt, aber auch gemeckert.

ACHTUNG: DIE KRITIKEN ENTHALTEN MASSIVE SPOILER. WENN DU DEN FILM UNBEDAFT SEHEN MÖCHTEST, SOLLTEST DU JETZT NICHT WEITERLESEN.

Eine Glanzstunde des Geschichtenerzählens

Which Way Is Awsome sah den HOBBIT und bewertet ihn als eine Glanzstunde des Geschichtenerzählens. Peter Jackson und sein Team haben es geschafft, das recht einfache Buch für Kinder in den Kosmos von Mittelerde zu transponieren, sodass der Zuschauer wirklich spürt, was in dieser Welt auf dem Spiel steht. Martin Freeman als Bilbo und Sir Ian McKellen als Gandalf seien herausragend, die Schauwerte großartig und die thematischen Verbindung zur HERR DER RINGE-Trilogie treffend.

Jar Jar Binks – oder doch nicht?

In einem Review, das unmittelbar nach der Premiere erschien, wurde Radagast, gespielt von Sylvester McCoy, das Nervpotential von Jar Jar Binks aus STAR WARS: EPISODE I nachgesagt. Der Absatz in dem Artikel ist allerdings mittlerweile wieder verschwunden. In etwa hieß es: "Wie alle unerwarteten Reisen, weißt auch diese einige Tücken auf. Hier ist es vor allem die abschweifende Nebenhandlung um den stümperhaften Zauberer Radagast der Braune (Sylvester McCoy), dessen Clownerei in Jar-Jar-Binks-Gefilden versinkt."

Der Rest seiner Kritik ist allerdings sehr positiv. Das Bild und seine Schärfe seien zu vergleichen mit dem Umstieg von Röhrenfernsehern auf HD-Screens. Die Echtheit der CGI-Charaktere sei atemberaubend.

Es fühlt sich an wie ein sehr teures BBC-Special

Es gibt allerdings auch negative Aspekte. In einer Kurzrezension auf dem Flip-Blog antwortete Andreas Wessel-Therhorne nach einem Screening in Hollywood, dass es der Film zwar schafft, uns nach Mittelerde zurück zu bringen, allerdings einen merkwürdigen Nachgeschmack hinsichtlich der Laufzeit hinterlässt. Er wundere sich, warum ein so kleines Buch wie der HOBBIT so aufgeblasen werden müsse? Als negativ sieht er die seiner Meinung nach unnötige Ausdehnung beinahe jeden Dialoges. Die Actionszenen seinen beeindruckend, weisen jedoch teils Videospiel-Ästhetik auf – und seien sogar zu lang. Er fühlte sich ebenfalls durch das scharfe Bild, das durch die höhere Bildfrequenz erreicht wird, abgelenkt. Auf der Suche nach immer mehr Details würde dies einigen Szenen sogar die Atmosphäre rauben. Teils wüsste er nicht, auf was er seine Aufmerksamkeit richten soll, um das ganze Bild, die Atmosphäre, aufzunehmen. Positiv hingegen sah auch er die Performance von Martin Freeman und Sir Ian McKellen. Abschließend bemerkte ein Bekannter von ihm, dass sich der Film auf Grund seiner technischen Umsetzung und des dadurch entstehenden Soap Opera Effektes wie ein sehr teures BBC-Special anfühle.

Bildet Euch selbst eine Meinung über den meist erwarteten Film seit Jahren und beendet die neunjährige Wartezeit. DER HOBBIT: EINE UNERWARTETE REISE startet am 13.12.2012 in den Kinos.

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